Riefelhaus
Hauptstraße 8
Privates
Wohnhaus, nicht zu besichtigen. Bereits im 15. Jahrhundert urkundlich nachweisbar,
seit dem beginnenden 19. Jahrhundert im Besitz der Familie (der Reichsfreiherren
von) Riefel, die stets bemüht war und ist, die Bausubstanz originalgetreu zu
erhalten. Bemerkenswert sind Stilelemente der Renaissance und die charakteristische
Sgraffitomalerei der Fassade.
Kunstwerke wurden in diesem adeligen Landhaus nicht
nur gesammelt, sondern auch geschaffen. Die Malerin Dora Riefel vererbte das
Talent an ihren Neffen, den akad. Maler Prof. Carlos Riefel (1903-1993), der
besonders für seine Blumenbilder bekannt war und durch eine österreichische
Briefmarkenserie, die nach seinen Entwürfen gestaltet wurde, überregionale Bedeutung
erlangte. Seine Gattin Friederike war eine anerkannte Porträtmalerin.